Microsoft Intune mit Flexopus: App-Verteilung leicht gemacht
Mit der Microsoft Intune-Integration können IT-Administratoren die Flexopus-App zentral auf alle verwalteten Mitarbeiter-Endgeräte ausrollen – ohne manuelle Konfiguration durch die Nutzer. Die Einrichtung erfolgt einmalig im Intune Admin Center und gilt anschließend automatisch für alle betroffenen Geräte.
Was ist die Microsoft Intune-Integration?
Microsoft Intune ist eine cloudbasierte Lösung für das Mobile Device Management (MDM) und Mobile Application Management (MAM). Über Intune können Unternehmen Apps und Konfigurationen zentral auf Mitarbeiter-Geräten verwalten und verteilen.
Die Flexopus-Integration nutzt diese Möglichkeit: Administratoren hinterlegen die für Flexopus benötigte Domain-Konfiguration direkt in einer Intune-App-Konfigurationsrichtlinie. Wenn ein Mitarbeiter die Flexopus-App auf seinem verwalteten Gerät öffnet, wird der Domain-Wert automatisch übertragen – eine manuelle Eingabe entfällt vollständig.
Wozu dient die Integration?
Ohne Intune müssen Nutzer beim ersten Start der Flexopus-App manuell eine Domain eingeben – einen Wert, den die meisten Mitarbeiter nicht kennen und der erst vom Administrator kommuniziert werden muss. Das führt zu Rückfragen, Fehlern und zusätzlichem Aufwand.
Mit der Intune-Integration entfällt dieser Schritt komplett. Typische Anwendungsszenarien:
- Große Rollouts: Die App wird gleichzeitig auf Hunderte oder Tausende Geräte ausgerollt, ohne dass einzelne Nutzer aktiv werden müssen.
- Automatisches Onboarding: Neue Mitarbeiter können Flexopus sofort nutzen, sobald ihr Gerät im Unternehmensnetzwerk registriert ist.
- Weniger Support-Aufwand: IT-Teams erhalten keine Rückfragen zur Domain-Eingabe, da der Wert automatisch vorausgefüllt wird.
- Einheitliche Konfiguration: Alle Geräte erhalten dieselbe, korrekte Konfiguration – zentral gesteuert und jederzeit anpassbar.
Wie einfach ist die Integration?
Die Einrichtung erfolgt vollständig im Microsoft Intune Admin Center und erfordert keine Änderungen an der Flexopus-Konfiguration. Administratoren fügen die Flexopus-App aus dem iOS App Store zu Intune hinzu und legen anschließend eine App-Konfigurationsrichtlinie mit dem Domain-Schlüssel an. Sobald die Richtlinie aktiv ist, wird die Konfiguration automatisch auf alle verwalteten Geräte übertragen.
Eine vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einrichtung finden Sie in unserem Hilfe-Zentrum.
Welche Vorteile hat die Integration?
- Keine manuelle Domain-Eingabe: Nutzer werden beim App-Start automatisch zur Microsoft-Anmeldeseite weitergeleitet – die Domain ist bereits vorausgefüllt.
- Zentrales App-Management: Die Flexopus-App wird direkt über Intune auf alle verwalteten Endgeräte verteilt – ohne Zutun der Mitarbeiter.
- Schnelleres Onboarding: Neue Nutzer können Flexopus sofort nach der Geräteregistrierung verwenden.
- Weniger Fehler: Durch die automatische Konfiguration werden Tippfehler bei der Domain-Eingabe und daraus resultierende Anmeldeprobleme vermieden.
- Kompatibel mit iOS und Android: Die Konfigurationsrichtlinie wird für iOS angelegt und gilt dank der Intune-Architektur auch für Android-Geräte.
- Kostenlos im Flexopus-Abo enthalten: Die Intune-Integration ist Teil des Flexopus-Standardumfangs und verursacht keine zusätzlichen Kosten.
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Fragen und Antworten
Muss die Intune-Konfiguration auch für Android-Geräte separat angelegt werden?
Nein. Es genügt, die Konfigurationsrichtlinie für iOS/iPadOS anzulegen. Intune überträgt die Konfiguration auch auf verwaltete Android-Geräte, ohne dass eine separate Richtlinie erforderlich ist.
Was passiert, wenn die Richtlinie nicht korrekt konfiguriert ist?
Wenn der Konfigurationsschlüssel „domain“ fehlt oder der Richtlinienname nicht exakt „FlexopusIntuneConfig“ lautet, wird die Domain nicht automatisch übertragen. Der Nutzer sieht in diesem Fall weiterhin das manuelle Domain-Eingabefeld. Administratoren sollten in diesem Fall die Konfigurationsrichtlinie im Intune Admin Center auf Vollständigkeit und korrekte Schreibweise prüfen.
Welche Daten werden über die Intune-Integration an Flexopus übermittelt?
Ausschließlich der Domain-Wert, der zur Identifikation des richtigen Unternehmens-Tenants benötigt wird. Es werden keine persönlichen Nutzerdaten oder Geräteinformationen über diese Konfigurationsrichtlinie an Flexopus übertragen.
Kann die Integration auch für Geräte verwendet werden, die nicht vollständig von Intune verwaltet werden (BYOD)?
Die automatische Domain-Vorbefüllung funktioniert nur auf Geräten, die als „Managed Devices“ in Intune registriert sind. Bei privaten Geräten ohne vollständige MDM-Verwaltung müssen Nutzer die Domain weiterhin manuell eingeben.

