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Was ist Shared Economy?

Gina Schumacher

"Was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein". So lauten die berühmten Worte des Vincentio in Shakespeares "Maß für Maß". Wie so viele Shakespeare-Zitate ist auch dieser Satz Teil unseres modernen Lexikons geworden und ist heute aktueller denn je. In den letzten Jahren haben wir den Aufstieg der so genannten "Shared Economy" oder "Sharing Economy" (deutsch: "Wirtschaft des Teilens") erlebt. Sie legt den Schwerpunkt auf Zusammenarbeit und Teamwork und wird von Unternehmen genutzt, um Organisation, Entwicklung und viele andere Aspekte ihres Geschäfts zu verbessern.

 

Was also ist das Geschäftsmodell der Sharing Economy, wie können Sie es nutzen und kann die Sharing Economy Ihr Geschäftsergebnis verbessern?

Was ist Shared Economy?

Warum besitzen, wenn man auch mieten kann, und warum etwas ungenutzt lassen, wenn jemand anderes dafür bezahlt? Das ist die Grundlage der Shared Economy, die auch die Basis für Unternehmen wie Airbnb bildet. Aber es geht nicht nur um Ferienhäuser. Sie umfasst alles, von Kleidung und Autos bis hin zu Ideen und Zeit, und ist ein Konzept, das in vielen modernen Unternehmen zu finden ist.

 

Als Privatperson können Sie an der Sharing Economy teilnehmen, indem Sie Ihr persönliches Besitztum vermieten. Vielleicht haben Sie beispielsweise Designerkleidung, die Sie nicht tragen, oder ein Instrument, das Sie nicht spielen.

 

Als Unternehmen können Sie mehrere Arbeitsräume kombinieren, Parkplätze/Büroflächen mieten und sicherstellen, dass jedes Gut - und damit jede Minute und jeder Cent - optimal genutzt wird:

  • Ein Peer-to-Peer-Netzwerk, das auf der gemeinsamen Nutzung von Vermögenswerten basiert
  • Zu den Vermögenswerten gehören sowohl Waren als auch Dienstleistungen
  • Wird in der Regel online abgewickelt
  • Auch bekannt als "Sharing Economy", "kollaborativer Konsum" und "Peer Economy".
  • Ermöglicht es Unternehmen, mehrere Ideen, Räume und Arbeitsplätze zusammenzubringen

Sharing Economy Beispiele

Einige der größten Tech-Unternehmen nutzen die Sharing Economy als Grundlage für ihren Erfolg. Wir haben bereits Airbnb hervorgehoben, aber auch der gesamte Crowdfunding-Sektor ist ein Paradebeispiel. Verbraucher können Geld an Kreative oder Wohltätigkeitsorganisationen spenden und im Gegenzug Vergünstigungen, Produkte und andere Belohnungen erhalten.

 

Weitere Beispiele für die Sharing Economy sind:

  • Kleiderverleih
  • Coworking-Räume
  • Couch-Surfing und Büro-/Zimmervermietung
  • Mitfahrgelegenheiten
  • Marktplätze für Aufgabenteilung

Welche Branchen profitieren am meisten von der Sharing Economy?

Sowohl Business-to-Consumer- als auch Business-to-Business-Marken können von der Sharing Economy profitieren. In der Regel profitieren Unternehmen mehr davon, wenn sie eine oder mehrere der folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Sie sind kapitalintensiv - wenn sie ein anlagenintensives Unternehmen sind, könnten sie einige wichtige Ressourcen freisetzen.
  • Sie sind geografisch konzentriert - die meisten ihrer Betriebe befinden sich in einem einzigen Gebiet, was die Vermietung erleichtert
  • Sie sind unterausgelastet, z. B. durch nicht belegte Parkplätze und Büroräume. Und hier kommt Desk Sharing ins Spiel.
Flexopus ist auch Teil der Shared Economy.

Das Desk Sharing Konzept basiert auf der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen, was im Falle von Desk Sharing bedeutet, dass Arbeitsplätze flexibel unter mehreren NutzerInnen aufgeteilt werden. Dies führt zu einer effizienteren Nutzung der Büroflächen, wodurch Unternehmen Kosten sparen und ihre Ressourcen optimal einsetzen können. Zudem fördert Desk Sharing die Vernetzung und Kollaboration unter den MitarbeiterInnen, indem es flexible Arbeitsumgebungen schafft und so die interne Kommunikation und den Informationsaustausch verbessert. Dadurch, dass Desk Sharing Software, wie Flexopus, den Zugang und die Verwaltung dieser geteilten Arbeitsplätze erleichtert, wird sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug in der modernen, flexiblen Arbeitswelt, die von den Prinzipien der Shared Economy angetrieben wird.

Pros des Geschäftsmodells der Shared Economy

Die Shared Economy bietet einige klare Vorteile für Unternehmen in einer Reihe von Sektoren: 

Verbesserte Kapitaleffizienz

Anlagen werden nicht untergenutzt, was zur Kostensenkung beiträgt und unnötige Ausgaben vermeidet. Die Maximierung der Kosteneffizienz bestehender Projekte könnte auch zu weniger Investitionen in neue und kostspielige Projekte führen.

Reduzierte Emissionen und Abfälle

Moderne Unternehmen sind sich zunehmend ihrer CO2-Bilanz bewusst. Sie sind moralisch und rechtlich verpflichtet, ihre Emissionen zu reduzieren, und die Sharing Economy könnte dabei helfen. Wenn beispielsweise ein großes Gebäude nur zur Hälfte genutzt wird, könnten die zusätzlichen Räume vermietet werden, so dass andere Arbeitnehmer den benötigten Platz zur Verfügung haben und weniger reisen oder alternative Möglichkeiten finden müssen.

Bessere Ideen

Der kollaborative Charakter der Sharing Economy fördert eine kreative Gemeinschaft und hilft Unternehmen, neue Ideen zu finden und vielversprechende Talente zu fördern. Sie ist weniger starr, und Flexibilität fördert die Kreativität.

Nachteile des Geschäftsmodells der Shared Economy

Bei allen Vorteilen dieses vielversprechenden Geschäftsmodells gibt es auch einige Schattenseiten. Diese ergeben sich in der Regel aus der Unsicherheit rund um die Sharing Economy, die wiederum auf ihre relativ junge Einführung zurückzuführen ist:

Regulatorische Ungewissheit

Viele Dienstleistungen, die von kollaborativen Plattformen angeboten werden, konzentrieren sich auf etablierte Branchen, die sich auf strenge Regulierungspraktiken stützen, und diese Praktiken lassen sich in einem so großen Maßstab nur schwer aufrechterhalten. Mit anderen Worten: Es ist einfacher, eine große Hotelkette zu regulieren und sicherzustellen, dass sie die höchsten Standards in Bezug auf Brand- und Lebensmittelsicherheit erfüllt, als jemanden zu beaufsichtigen, der seinen Keller oder sein Gästezimmer über Airbnb vermietet.

Voreingenommenheit

Eine Hotelkette darf nicht diskriminieren, sonst droht ein teurer Rechtsstreit. Wenn Sie aber HausbesitzerInnen erlauben, ihre Gästezimmer zu vermieten und alle BesucherInnen zu überprüfen, ist es wahrscheinlicher, dass sie gegen bestimmte Rassen, Kulturen, Religionen, Altersgruppen oder Geschlechter voreingenommen sind. 

Zusammenfassung

Die Sharing Economy hat sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen neue Möglichkeiten eröffnet. Sie hat die Art und Weise verändert, wie wir arbeiten, reisen, einkaufen und kreativ sind, und sie spielt weiterhin eine wichtige Rolle bei der Einführung und dem Wachstum neuartiger Unternehmen. Dank innovativen Unternehmen wie Flexopus war es für andere Unternehmen noch nie so einfach, sich der Sharing Economy anzuschließen und von ihren vielen Vorteilen zu profitieren.

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Markus Merkle
Sales Manager