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Die sechs bedeutenden Vorteile von Diversität und Inklusion am Arbeitsplatz

Gina Schumacher

Inhalt

In der heutigen wirtschaftlichen, politischen und globalen Geschäftswelt gewinnt Diversität immer mehr an Bedeutung. Die Inklusion ist heutzutage ein Hauptthema unter Führungskräften, und die Zahl der Unternehmen, die sich selbst als herausragend in Sachen Diversität einstufen, ist gestiegen. Diversität, Inklusion und Gleichberechtigung wirken sich sogar auf die Leistung aus, da sich die MitarbeiterInnen heutzutage verstärkt zu diesen Themen äußern. Inklusion, Gleichberechtigung und Integration (im Englischen auch DEI — Diversity,Equity, Inclusion — genannt) am Arbeitsplatz sind nicht nur Schlagworte. Immer mehr Beschäftigte, die in Unternehmen arbeiten, die Personen mit unterschiedlichem Hintergrund beschäftigen, geben an, dass sie beabsichtigen zu bleiben und sich nicht nach einem anderen Arbeitsplatz umsehen. Umgekehrt bedeutet das natürlich auch, dass diese Faktoren für potenzielle ArbeitnehmerInnen in die Wahl eines Arbeitsplatzes beeinflussen.

Was ist Inklusion und warum sollten Unternehmen sie priorisieren?

Mitarbeiter verschiedener Ethnizitäten und Geschlechtern zeigen wie Diversität und Inklusion am Arbeitsplatz gehen.

Inklusion bedeutet, dass sich MitarbeiterInnen mit unterschiedlichen Identitäten wertgeschätzt, respektiert, willkommen, einbezogen und vertreten fühlen und dass sie authentisch sein können, einen Beitrag zum Kollektiv leisten können und eine Stimme haben. Um dieses Ziel zu erreichen, muss jede Form der Diskriminierung auf allen Ebenen der Organisation unterbunden und beseitigt werden.

Inklusion und Diversität sind miteinander verknüpfte Begriffe, die jedoch nicht austauschbar sind. Bei der Diversität geht es darum, wie das Unternehmen die MitarbeiterInnen auswählt, und bei der Inklusion geht es darum, wie die Beiträge der verschiedenen MitarbeiterInnen wertgeschätzt werden. Wenn ein Unternehmen Personal aus verschiedenen sozialen Gruppen einstellt (bspw. Männer, Frauen, Babyboomer, Generation X, Millennials, Generation Z, verschiedene religiöse Überzeugungen, Ethnien, sexuelle Orientierungen usw.), kann man sagen, dass das Unternehmen in dieser Hinsicht vielfältig ist. Das ist schön und gut, aber das Unternehmen muss auch alle Perspektiven gleichermaßen wertschätzen und integrieren, um inklusiv zu sein. Diese Aspekte müssen auf allen Ebenen der Organisation erkennbar sein. Wenn ein Unternehmen überwiegend Frauen einstellt, aber alle Führungskräfte Männer sind, kann es sich nicht als inklusiv bezeichnen. Inklusivität bedeutet beispielsweise, dass auch in Führungspositionen eine bedeutende Anzahl von Frauen vertreten sein muss.

Gleichberechtigung am Arbeitsplatz ist etwas, das sich aus der Schaffung eines vielfältigen und inklusiven Arbeitsplatzes ergibt. Dabei geht es mehr als nur um die Herstellung von Lohngleichheit (gleicher Lohn für gleiche Arbeit). Bei der Gleichberechtigung geht es auch darum, gleiche Chancen für Schulungen, Mentorenprogramme und den Aufstieg in höhere Positionen innerhalb des Unternehmens zu bieten.

DEI ist für zahlreiche Organisationen eine Selbstverständlichkeit und sollte ein zentraler Wert für alle Unternehmen sein.

Sechs Gründe, warum Unternehmen Inklusion unterstützen und fördern sollten

1. Förderung der Innovation, Kreativität und Problemlösungen

Innovation ist grundsätzlich riskant, aber ein Gefühl der Zugehörigkeit ermutigt die MitarbeiterInnen, Risiken einzugehen. Der Anteil der Arbeitnehmenden, der sich nicht einbezogen fühlt, bleibt still und vermeidet es, Feedback, neue Ideen oder Vorschläge einzubringen. Wenn sich Teams aus Personen mit unterschiedlichem Hintergrund, unterschiedlichen Fähigkeiten, Erfahrungen und Altersgruppen zusammensetzen, wird jede einzelne Person aus der eigenen Perspektive zu den Diskussionen beitragen. Dies wirkt sich positiv auf das Unternehmen aus und trägt langfristig zur Expansion des Unternehmens bei.

Schafft eine inklusive Unternehmenskultur, in der sich alle so einbringen und wohl fühlen können und stolz darauf sind. Unterschiedliche Standpunkte ermöglichen es den Teammitgliedern, auf den Ideen der anderen aufzubauen, so dass das Team zu kreativeren Lösungen kommt.

2. Erhöhte Produktivität

Zusammenarbeit und Teamwork können die Produktivität des Unternehmens steigern. Ein vielfältiges Team verfügt über ein breiteres Spektrum an Erfahrungen und Fähigkeiten, die engagierten MitarbeiterInnen widmen sich ihrer Arbeit, sie bieten ein Höchstmaß an Kundenservice, was mit größerer Wahrscheinlichkeit zu mehr Umsatz führt. Ein solches Unternehmen kann sich in kürzerer Zeit gegenüber Konkurrenten durchsetzen, die nicht über eine vielfältige und inklusive Unternehmenskultur verfügen.

3. Attraktiv für potenzielle ArbeitnehmerInnen

Wenn sich das Unternehmen für Diversität und Inklusion einsetzt, steht bei der Suche nach neuen Talenten ein breiteres Spektrum an sich Bewerbenden zur Auswahl. Außerdem ist die Chance, erstklassige BewerberInnen zu finden, viel größer. Remote- oder Hybridarbeit überwindet viele Barrieren, sie ist eine großartige Möglichkeit für Menschen mit Behinderungen, von zu Hause aus zu arbeiten, oder für Experten, von weit her für Ihr Unternehmen tätig zu sein. Immer mehr Unternehmen bieten ihren MitarbeiterInnen mit Desk Sharing-Apps wie Flexopus die Möglichkeit, zwischen Home Office und Büropräsenz zu wählen. Unser Stuttgarter Unternehmen beschäftigt etwa 30 MitarbeiterInnen, die aus fünf verschiedenen Ländern stammen. Diese Diversität bildet den Kern des Unternehmens, die Flexibilität verbessert die Work-Life-Balance. Diversität und Inklusion sind mittlerweile wünschenswerte Eigenschaften, wenn talentierte Personen einen neuen Arbeitsplatz suchen.

4. Die Fluktuationsraten sinken

Zu den Kosten, die entstehen, wenn eine Person durch ein neues Teammitglied ersetzt werden muss, gehören die Kosten für die Suche und der Einarbeitung. Produktivitätsverluste, Fehler im Kundenservice und Schulungskosten sind ebenfalls Kosten, die mit der Mitarbeiterfluktuation verbunden sind. Wenn die Fluktuationsrate hoch ist, neigen die verbleibenden MitarbeiterInnen dazu, sich nicht so stark zu engagieren. Infolgedessen leidet die Produktivität, zumindest vorübergehend.

Teammitglieder, die sich wertgeschätzt fühlen und sich bei der Arbeit wohl fühlen, bleiben eher im Unternehmen. Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion schaffen ein Gefühl der Zugehörigkeit und verringern somit die Fluktuation.

5. Vertrauen unter den MitarbeiterInnen

Unternehmen, die ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich jedes Teammitglied sicher genug fühlt, um seine Meinung frei und ehrlich zu äußern, haben einen klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Einige der besten Ideen gehen verloren oder kommen gar nicht erst zur Sprache, wenn die MitarbeiterInnen nicht sagen, was sie wirklich denken. Vertrauen zwischen Arbeits- und Führungskräften schafft eine starke Bindung am Arbeitsplatz, welche die Grundlage für gesunde und erfolgreiche Beziehungen ist. Wenn die MitarbeiterInnen dem Management so vertrauen, dass sie ehrlich und offen ihre Meinung sagen können, profitiert das Unternehmen von mehr kreativen Ideen, und die Zusammenarbeitenden lernen außerdem, tolerant gegenüber den Ansichten ihrer KollegInnen zu sein.

6. Verbessertes Markenimage

Die Umsetzung von DEI-Initiativen am Arbeitsplatz trägt auch dazu bei, wie die Marke außerhalb des Unternehmens betrachtet wird. Die Stärkung des Markenimages sollte nicht das Hauptinteresse sein, wenn man sich für mehr Inklusion einsetzt. Nichtsdestotrotz wird ein Fokus auf Inklusion die Markenidentität prägen und dem Geschäftsumfeld zeigen, dass die EntscheidungsträgerInnen mit dem aktuellen gesellschaftlichen Klima im Einklang sind. Heutzutage sind Arbeitssuchende — insbesondere die Generation Z -, geschäftliche Kontakte und KundInnen daran interessiert, welche Werte Unternehmen vertreten und wie die MitarbeiterInnen behandelt werden. Wenn das Unternehmen aktiv Schritte zur Entwicklung und Verbesserung von Inklusion, Diversität und Gleichberechtigung unternimmt, wird der Markt dies zur Kenntnis nehmen.

Was tun wir, um inklusiver zu sein?

Wie bereits erwähnt, verfügt unser Team über einen vielfältigen, multinationalen Hintergrund, der nicht nur die Erfahrung der MitarbeiterInnen verbessert, sondern auch die Produktivität und den Entscheidungsprozess fördert.

• Zugängliche Flexopus-App: Unser Team arbeitet aktiv an der Verbesserung der Zugänglichkeit unserer Anwendung, um die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) zu erfüllen, die sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen unsere App problemlos nutzen können.

• Flexible Arbeitsregelungen: Wir legen großen Wert darauf, die individuellen Bedürfnisse jedes unserer Teammitglieder zu berücksichtigen, indem wir flexible Arbeitsregelungen anbieten und individuelle Einschränkungen und Rahmenbedingungen berücksichtigen.

• Inklusive Politik: Unser Unternehmen setzt sich für die Umsetzung von Maßnahmen ein, die die Chancengleichheit für Mitarbeiter mit Behinderungen fördern, von der Einstellung bis zur Beförderung und Leistungsbewertung.

• Mit gutem Beispiel vorangehen: Wir haben uns verpflichtet, eine Kultur des Respekts, der Akzeptanz und der Diversität zu fördern, und unser Führungsteam lebt inklusive Verhaltensweisen und Einstellungen vor, um ein Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder wertgeschätzt und unterstützt fühlt.

Inklusion fördert nicht nur die Innovation, steigert die Produktivität, verringert die Fluktuation und zieht die besten Talente an, sondern stärkt auch das Markenimage. Sie ist ein wirksames Instrument zur Schaffung eines dynamischen, gesunden und erfolgreichen Unternehmens.

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Markus Merkle
Sales Manager