New Work Studies: An Overview of the State of Science

New Work Studies: An Overview of the State of Science

Science meets the world of work! In this article, we give you an overview of recent New Work studies. We dispel myths and show in black and white how flexibility, self-determination and modern office concepts really influence productivity. Find out what research says about the status quo of work and how to use these insights for your company.

Table of Contents

The world of work is currently undergoing a comprehensive transformation, characterized by the increasing prevalence of home office, hybrid work models, and desk sharing. These developments have changed not only how companies operate but also the values and attitudes of employees. The pandemic accelerated this shift and established new work models. But what opportunities, challenges, and long-term effects arise from this?

In this blog post from Flexopus, you will find a compilation of current studies and research findings on New Work, home office, and hybrid work models, as well as desk sharing and digitalization. We highlight regional and global trends, productivity, satisfaction, and the future of modern work environments.

Please note: Our goal is to provide you with a versatile, informative, and as comprehensive an insight as possible into the future of work. However, this blog post represents only a selection of studies and does not claim to be exhaustive. If you feel an important aspect or a relevant study is missing, please do not hesitate to contact us – we will continuously update the article to provide you with the most current and relevant information.

1. Home Office and Mobile Working

Statista, 2024

Topic area: Analysis of home office usage, its advantages and disadvantages, and work preferences in Germany.

‍Key summary:
The study provides detailed information on the use and prevalence of home office options in Germany and worldwide. Of those surveyed in Germany, nearly 80% stated they work from home at least once a week. The role of home office options in choosing an employer and their significance for different generations are of particular interest.

32% of Generation Z respondents stated that they value flexibility through remote/hybrid work and working hours when choosing a job. It is particularly noteworthy that the desire for a flexible workplace or at least an equivalent balance between home office and the office is over 55% across all age groups.

However, such an offering also entails far-reaching effects and challenges. Key changes include greater flexibility in daily work, productivity in the home office, and the challenge of hybrid meetings.

To utilize these opportunities, however, technical standards are required. These include internet and broadband availability in households, the use of mobile devices, and communication channels. For seamless collaboration, tools like Zoom or Microsoft Teams are also of great importance.

Link to the study (as of 08.01.2025)

2. New Work: Home Office & Mobile Working

Statista, 2021

Authors: Bernhard Weidenbach

Topic area: Impact of the pandemic on home office usage and long-term changes in the working world.

Key summary:
The coronavirus pandemic has caused the home office to shift from an exception to a central form of work, particularly in office and service professions. The benefits of flexible work models, such as time savings, flexibility, and better work-life balance, became clearly visible. At the same time, disadvantages such as social isolation and the blurring of lines between work and leisure also became apparent.

Technische Herausforderungen, führten in vielen Fällen dazu, dass Mitarbeiter*innen ihre privaten Geräte für die Arbeit nutzten. Schulungen waren selten, sodass Mitarbeitende neue Tools eigenständig erlernen mussten. Die flexiblen Arbeitszeiten, die das Homeoffice ermöglicht, führten jedoch häufig zu Überstunden und erschwerten das Abschalten nach Feierabend.

Die Zukunft liegt in hybriden Modellen. Eine Kombination aus Büro- und Heimarbeit wird bevorzugt, was neue Wohnortoptionen abseits der Städte attraktiver macht. Führungskräfte beurteilen das Vertrauen und die Produktivität der Beschäftigten im Homeoffice positiv. Zudem hat die Pandemie zu langfristigen Veränderungen in Arbeitsweisen und Wohnpräferenzen geführt.

Link zum Artikel (Stand 08.01.2025)

Verschiedene Statistiken auf einem Laptop

3. Trends in der Arbeitswelt

Statista/XING/kununu, 2024

Autoren: Theresa Käufer & Jule Frein

Themenfeld: Untersucht Trends in der Arbeitswelt wie Hybrides Arbeiten, Homeoffice und Desk Sharing. 

Kernzusammenfassung:
Das Homeoffice ist als fester Bestandteil des Arbeitsalltags etabliert. Mittlerweile kann über die Hälfte der Beschäftigten von zu Hause arbeiten. Diese Möglichkeit wird vor allem von jüngeren Generationen geschätzt. Für viele Vertreter der Generation Z und der Millennials stellt die Möglichkeit des Homeoffice einen entscheidenden Faktor bei der Wahl des Arbeitgebers dar.

Der verstärkte Einsatz von Homeoffice hat zu einer Zunahme von Leerständen in Büros geführt, insbesondere in Großstädten. Viele Unternehmen reduzieren ihre Büroflächen, um Kosten zu sparen, und setzen auf kleinere, flexiblere Arbeitsplatzkonzepte.

Die meisten Unternehmen verlangen mittlerweile eine Mindestanzahl an Präsenztagen, zeigen sich jedoch flexibel, was die Umsetzung individueller Wünsche betrifft. Hybride Modelle, die eine Mischung aus Büro- und Heimarbeit vorsehen, sind mittlerweile Standard. Einige Unternehmen bieten zusätzliche Anreize in Form von "Workation"-Tagen an, die das Arbeiten aus dem Ausland ermöglichen. Eine vollständige Rückkehr ins Büro ist die Ausnahme.

Bei der Konzeption neuer Bürokonzepte steht die Flexibilität im Vordergrund, um hybride Arbeitsmodelle optimal zu unterstützen. Dabei kommen innovative räumliche Elemente zum Einsatz, die den veränderten Bedürfnissen gerecht werden und die Zusammenarbeit fördern.

Link zum Artikel (Stand 08.01.2025)

4. New Work: Arbeitszeit & Work-Life-Balance
Bernhard Weidenbach, Statista, 2024

Authors: Bernhard Weidenbach

Themenfeld: Arbeitszeitvergleich in Europa, Wertewandel durch Homeoffice und Work-Life-Balance. 

Kernzusammenfassung:
Immer mehr Mitarbeitende in Deutschland sind bereit, ihre beruflichen Verpflichtungen zugunsten einer stärkeren Einbindung in das Familienleben zu reduzieren. Die Erfahrungen mit dem Homeoffice während der Pandemie haben gezeigt, dass sich Arbeit und Privatleben besser vereinbaren lassen, insbesondere durch mehr Flexibilität.

Allerdings zeigt sich, dass Frauen stärker belastet werden, da sie nach wie vor in erster Linie die Verantwortung für Familie und Haushalt tragen. Dies resultierte in einer signifikanten Verschlechterung der Lebensqualität und Zufriedenheit im Beruf.

Insgesamt wurden während der Pandemie die eigene Gesundheit sowie die Sicherheit des Arbeitsplatzes für viele Menschen wichtiger als eine gute Work-Life-Balance. Die Arbeit im Homeoffice hat jedoch den Alltag vieler positiv verändert, indem sie Zeitersparnis und Flexibilität brachte.

Zukünftig streben viele Menschen ein gesünderes Leben an. Rund die Hälfte der Befragten zieht berufliche Veränderungen in Erwägung. Bei einigen besteht zudem der Wunsch nach einem Sabbatjahr. Für Studierende stellt die Jobsicherheit ein entscheidendes Kriterium bei der Arbeitgeberwahl dar.

Link to the study (as of 08.01.2025)

5. Home sweet Homeoffice – Studie zum ortsunabhängigen Arbeiten

PwC, 2023

Autoren: Katja Lawrence, Isabella Sophia Maurer, Dominik Rybka, Lukas Mayer, David Rouven Möcker, Rita Marie Roland

Themenfeld: Analyse der langfristigen Produktivität und Zufriedenheit im Homeoffice sowie Veränderungen der Büroflächen.

Kernzusammenfassung:
Die Studie belegt, dass ortsunabhängiges Arbeiten seit der Pandemie einen festen Platz in der Arbeitswelt eingenommen hat. Derzeit verbringen 62% der Arbeitnehmer:innen mindestens einen Tag pro Woche im Homeoffice. 79% von ihnen würden dies gern dauerhaft tun. Das Homeoffice ist zu einem zentralen Bestandteil flexibler Arbeitsmodelle geworden. Es steigert nicht nur die Produktivität, sondern erhöht auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden.

Die Befragung zeigt, dass 94% der Arbeitgebenden die Produktivität im Homeoffice als gleichwertig oder höher ansehen als im Büro. Darüber hinaus geben 71% der Mitarbeitenden an, dass sich ihre Lebensqualität verbessert habe, und 72% berichten von einer optimierten Work-Life-Balance.

Trotz dieser Vorteile sehen sich Unternehmen mit Herausforderungen konfrontiert: Die größten Herausforderungen für Unternehmen liegen weiterhin in den Bereichen Informationsaustausch, Zusammenarbeit, Ablenkung im häuslichen Umfeld sowie unzureichende Ausstattung für das Homeoffice.

Ein weiteres Risiko ist der Verlust des Teamanschlusses bei häufigem Arbeiten von zu Hause, was insbesondere Berufseinsteiger:innen betrifft. Unternehmen sind folglich gefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Einbindung der Mitarbeitenden zu fördern und eine Balance zwischen Heimarbeit und Teamarbeit vor Ort zu schaffen.

Hinsichtlich der Auslastung von Büroflächen zeigt sich, dass diese im Durchschnitt lediglich bei 45% liegt. Die Mehrheit der Unternehmen passt daher ihre Büroflächen an, wobei die Gesamtfläche selten reduziert wird.

Vielmehr stehen die Gestaltung nachhaltiger und mitarbeiterfreundlicher Arbeitsumgebungen sowie innovative Grundrisskonzepte im Vordergrund. Dabei wird der Fokus auf die Qualität der Flächen gelegt, insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden.

Die Studie zeigt auf, dass die Zukunft der Arbeit ein langfristiger Transformationsprozess ist. Unternehmen sind gefordert, ihre Arbeitsmodelle ganzheitlich zu gestalten und dabei Mensch, Fläche und Technologie interdisziplinär zu berücksichtigen, um flexible und nachhaltige Arbeitswelten zu etablieren.

Link to the study (as of 08.01.2025)

6. Desk Sharing: Umfrage zu psychischer Belastung, Beanspruchung und Beanspruchungsfolgen

Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, 2024

Autoren: Franziska Grellert und Marlen Cosmar, Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG)

Themenfeld: Untersucht diverse Aspekte des Desk Sharings wie Arbeitsorganisation, Arbeitsumgebung, Arbeitsmittel, Vor-und Nachteile, soziale Aspekte.

Kernzusammenfassung:
Die Einführung von Desk Sharing ist in vielen Unternehmen bereits gängige Praxis. Über ein Viertel der Betriebe setzt auf flexible Arbeitsplätze, und rund 40% planen dies für die Zukunft. Die Bereitstellung der Arbeitsplätze erfolgt dabei oft für 50–75% der Beschäftigten.

Die Organisation erfolgt entweder durch Absprachen im Team, über Buchungssysteme oder durch spontane Arbeitsplatzsuche vor Ort. Die tägliche Zeit, die für das Suchen und Einrichten eines Arbeitsplatzes benötigt wird, bleibt dabei in der Regel unter drei Minuten. Desk Sharing ist häufig mit klaren Nutzungsregeln verbunden, beispielsweise der Verpflichtung zum Aufräumen nach der Nutzung.

Die Arbeitsumgebung umfasst je nach Unternehmen unterschiedliche Büroformen wie Open-Space-Konzepte, Einzel- oder kleinere Gemeinschaftsbüros. Ergonomische Arbeitsmittel sind in der Regel vorhanden, ebenso wie Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten. Allerdings steht diese Möglichkeit nur etwa der Hälfte der Beschäftigten zur Verfügung.

Die Lautstärke wird von über 40% der Befragten als angenehm empfunden, während sie von 25% als störend wahrgenommen wird. Für Besprechungen können nahezu alle Befragten geeignete Räumlichkeiten nutzen, die jedoch häufig reserviert werden müssen.

The social impact of desk sharing varies: about a quarter of employees report that collaboration within their team or with colleagues from other departments has become easier. For the majority, however, little has changed.

At the same time, about a third report feeling burdened by the lack of a permanent workstation or the need to set up their desk daily, while two-thirds do not find this disruptive. Only a minority express concern about not finding a suitable place to work.

Regarding productivity, it is noted that it remains unchanged for half of the employees. About 30% of respondents indicated they felt negative effects, while 20% perceived positive ones. In terms of health, 60% of respondents reported no negative impact, though a quarter did report adverse effects.

The results show that desk sharing certainly offers potential for flexibility and space savings. However, successful implementation requires careful planning and good equipment to foster acceptance and efficiency.

Link to article (As of: 08.01.2025)

Verschiedene Statistiken auf einem Laptop

7. Prevalence and impact of mobile work and working from home

Federal Ministry of Labour and Social Affairs, 2020

Authors: Holger Bonin, Werner Eichhorst, Jennifer Kaczynska, Angelika Kümmerling, Ulf Rinne, Annika Scholten, Susanne Steffes

Topic area: Comprehensive report by the Federal Ministry of Labour and Social Affairs on studies and statistics regarding working from home and mobile work.

Key summary:
Working from home offers a range of benefits, including higher job satisfaction, more flexibility, and increased productivity. Companies benefit from improved employer attractiveness and greater availability. At the same time, risks must be considered, such as stress caused by the blurring of work and private life, as well as reduced organizational integration, particularly for women with family obligations.

In 2019, 24 percent of employees worked remotely on an occasional basis, with about 40 percent preferring this option. Often, employer approval is lacking. A legal right to mobile work is welcomed by 60 percent of employees, as it could contribute to improving their working conditions. International comparisons reveal significant differences.

The temporary change in working conditions led to a sharp increase in the share of home-based work. In 2020, 36 percent of employees worked from home. Many wish to continue hybrid models that combine home office and on-site work. Companies are increasingly open to flexible forms of work.

In the long term, the pandemic could pave the way for location-independent work. Nevertheless, key challenges such as stress, isolation, and the need for clear regulations must be addressed.

Link to article (08.01.2025)

8. Work in transition: Hybrid work, workations, and the office of the future

Deloitte, 2022

Authors: Juliana Wolfsberger, Barbara Kellner, Christian Korunka, Bettina Kubicek with editorial contributions by Armin Nowshad, Gina Grassmann & Theresa Kopper

Topic area: Flexible working study with current figures on home office usage & attractiveness as well as new workplace concepts.

Key summary:
The number of hours spent working from home has increased. While only one home office day per week was generally possible before the pandemic, many employees now work from home two to three days a week. Planning for home office days is flexible, with fixed days rarely being agreed upon anymore. To comply with legal requirements, 62% of companies track home office days via systems.

For employers, the home office has gained in importance. On one hand, it increases the company's attractiveness as an employer; on the other, it expands the talent pool, as applicants from greater distances can be considered. Companies are increasingly under pressure to offer more flexibility. Social interaction in the office remains of great importance to strengthen the sense of belonging and the corporate culture.

Die Produktivität konnte während der Pandemie in vielen Fällen durch effizientere Meetings und weniger Unterbrechungen gesteigert werden. Langfristig kann ein fehlender persönlicher Austausch jedoch zu einer Beeinträchtigung der Leistung führen. Die hybride Arbeitsweise wirkt sich nachteilig auf die Kommunikation aus.

Die Möglichkeiten für informellen Austausch und bereichsübergreifende Kommunikation sind durch die hybride Arbeitsweise eingeschränkt, da virtuelle Formate das Büro nicht vollständig ersetzen. Während der Pandemie hat das Vertrauen zugenommen. Um die Zusammenarbeit zu optimieren, sind jedoch klare Regeln für das hybride Arbeiten notwendig. Derzeit verfügen noch nicht alle Unternehmen über umfassende Richtlinien.

Die Bürogestaltung muss an die Erfordernisse hybrider Arbeitsformen angepasst werden. Die technische Ausstattung für hybride Meetings ist bereits weit verbreitet, jedoch sind nur wenige Büros für die neuen Anforderungen optimiert. Die Berücksichtigung ergonomischer Aspekte im Home Office ist oft weniger ausgeprägt als in Unternehmen, die auf ergonomische Arbeitsplätze im Büro achten.

Führungskräfte müssen das Vertrauen ihrer Mitarbeiter aufbauen, Ergebnisse messen und ihre Teams auch außerhalb der Arbeitszeiten unterstützen, um die Zusammenarbeit im hybriden Umfeld erfolgreich zu gestalten.

Die Möglichkeit des Workation, gewinnt durch die Flexibilisierung der Arbeitswelt zunehmend an Beliebtheit. Es steigert die Attraktivität als Arbeitgeber und fördert die Motivation der Mitarbeitenden. Zudem wird die Kreativität und Produktivität der Mitarbeitenden erhöht.

Herausfordernd sind der erhöhte Koordinationsaufwand, Zeitverschiebungen und die potenziell reduzierte Teamkommunikation zu nennen. Unternehmen sind gefordert, klare Richtlinien und rechtliche Absicherungen zu entwickeln, um die Unsicherheiten bezüglich Steuern und Arbeitsrecht zu klären.

Linke zum Artikel (Stand 08.01.2025)

9. The New Era of Hybrid Work

Steelcase, 2022

Autoren: Steelcase

Themenfeld: Globale Studie, die Auswirkungen von hybridem Arbeiten auf Arbeitsleistung, Work-Life-Balance und das Wohlbefinden von Arbeitnehmern misst.

Kernzusammenfassung:
Obwohl Unternehmen ihren Mitarbeitenden Gehaltserhöhungen und flexible Arbeitsmodelle wie die Hybridarbeit anbieten, erfüllen sie damit oft nicht die emotionalen Bedürfnisse der Mitarbeitenden. Die Studie belegt, dass die Gestaltung der Arbeitsräume eine wesentliche Funktion bei der Vermittlung von Werten und der Schaffung von Gemeinschaft hat. Eine positive Einstellung zur Büroarbeit führt zu höherer Produktivität, einer stärkeren Bindung an die Unternehmenskultur und einer längeren Unternehmensbindung.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass Mitarbeitende bereit sind, Homeoffice-Tage gegen eigene Arbeitsplätze im Büro einzutauschen, sofern sie im Büro mehr Privatsphäre, Komfort und Kontrolle haben. Darüber hinaus ist ein Anstieg des Bedarfs an privaten Arbeitsräumen zu verzeichnen, da zunehmend mehr Videoanrufe getätigt werden. Für eine erfolgreiche hybride Arbeitsweise ist es empfehlenswert, Büros verstärkt auf hybride Meetings und private Räume auszurichten.

Link zum Artikel (Stand 08.01.2025)

10. From Mandate to Magnet: The Race to Reimagine Workplaces and Workspaces for a Hybrid Future

Cisco, 2024

Autoren: Cisco

Themenfeld: Globale Studie, die Hybrid Work Trends im Jahr 2024 untersucht, Ergebnisse der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbefragungen darstellt und Empfehlungen gibt.

Kernzusammenfassung:
72% der Mitarbeitenden stehen einer Rückkehr ins Büro positiv gegenüber, wobei mehr als die Hälfte der Befragten der Meinung ist, dass ihre Büros nicht ausreichend auf hybride Arbeit vorbereitet sind. Die größten Herausforderungen sind unzureichende Netzwerkanbindung, eine eingeschränkte Zusammenarbeit mit externen Teams sowie eine unzulängliche Ausstattung.

Die Mitarbeitenden wünschen sich eine bessere Technologie, mehr private Räume und eine Bürogestaltung, die die Zusammenarbeit und Flexibilität fördert. Zwei Drittel der Befragten fordern eine bessere Infrastruktur für unterschiedliche Arbeitsarten.

Hybridarbeit wird als Chance gesehen, um produktivere und engagiertere Arbeitsplätze zu schaffen. Für das Jahr 2024 lassen sich folgende wichtige Trends ableiten: Die Aktualisierung von Besprechungsräumen, die Einführung von Hybridarbeitstechnologie, die Modernisierung der Bürogestaltung sowie die Integration von nachhaltigen und umweltfreundlichen Merkmalen sind Maßnahmen, die Organisationen dabei unterstützen, Büros zu schaffen, die den Bedürfnissen der Mitarbeitenden gerecht werden.

Link zum Artikel (Stand 08.01.2025)

11. Employees are ready for hybrid work, are you?

Cisco Global Hybrid Work Study, 2022

Autoren: Cisco

Themenfeld: Globale Hybrid Work Studie, die Auswirkungen von Hybrid Work darstellt und Key Findings erläutert.

Kernzusammenfassung:

Eine Umfrage unter 28.000 Vollzeitbeschäftigten zeigt, dass die Arbeitsergebnisse, das Wohlbefinden, die Work-Life-Balance sowie die persönliche Zufriedenheit gestiegen sind. Dennoch zeigt sich, dass nur etwa ein Viertel der Unternehmen vollständig auf die hybride Arbeitsweise vorbereitet ist. Hier besteht also noch erheblicher Verbesserungsbedarf.

Die Unternehmenskultur spielt eine zentrale Rolle. Drei Viertel der Mitarbeitenden fordern eine Neugestaltung der Unternehmenskultur, um hybrides Arbeiten inklusiv zu gestalten. Flexibilität, Mitarbeiterwohlbefinden und Work-Life-Balance sind wesentliche Faktoren. Darüber hinaus besteht Optimierungspotenzial in der Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden.

Führungskräfte müssen in Kultur, Kommunikation, Technologie und Infrastruktur investieren, um in der hybriden Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Mitarbeitende wünschen sich eine Balance zwischen Büroarbeit und Remote-Arbeit, wobei Büros zunehmend als Treffpunkte für Zusammenarbeit und soziale Interaktionen genutzt werden sollen. Unternehmen müssen ihre Büros neu denken, um den Anforderungen der hybriden Arbeitswelt gerecht zu werden.

Linke zum Artikel (08.01.2025)

Verschiedene Statistiken auf einem Laptop

12. The future of work after COVID-19

McKinsey Global Institute, 2021

Autoren: Susan Lund, Anu Madgavkar, James Manyika, Sven Smit, Kweilin Ellingrud, Mary Meaney, Olivia Robinson

Themenfeld: Internationale Studie die sich mit neuen Work Trends und Auswirkungen von Hybrider Arbeit beschäftigt.

Kernzusammenfassung:
Die durch die COVD-19-Pandemie hervorgerufenen Veränderungen in der Arbeitswelt sind von nachhaltigem Charakter. Eine Studie in acht Ländern belegt, dass Trends wie Remote-Arbeit, E-Commerce und Automatisierung langfristig bestehen bleiben und die Arbeitsmärkte bis 2030 grundlegend umgestalten werden.

Die höchsten Einbußen sind in Berufen mit hohem Anteil an physischer Arbeit zu verzeichnen, insbesondere in der Gastronomie, im Einzelhandel und im Kundendienst. Demgegenüber werden computerbasierte Tätigkeiten zunehmend in Remote-Arbeit umgewandelt.

Die Studie identifiziert zehn Arbeitsbereiche, basierend auf physischer Nähe und Interaktionsanforderungen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Bereiche wie Freizeit und Reisen langfristig schrumpfen könnten, da sich Arbeitsmodelle verändern und mehr Prozesse automatisiert werden.

Außenproduktion wie Bau oder Landwirtschaft hingegen bleibt stabil. Vor allem Büroberufe werden zunehmend von zu Hause ausgearbeitet, was aktuell bereits ein Drittel der Beschäftigten in entwickelten Ländern betrifft.

Bis 2030 müssen weltweit über 100 Millionen Menschen ihren Beruf wechseln, insbesondere in niedrig entlohnten Berufen. Es ist zu erwarten, dass hochqualifizierte Tätigkeiten zunehmen, während mittlere und niedrig bezahlte Berufe abnehmen werden.

Die Pandemie hat aufgezeigt, dass schnelles Handeln und Anpassungsfähigkeit möglich sind. Unternehmen können Arbeit neu strukturieren, auf Aufgaben fokussieren und innovative Qualifizierungswege schaffen. Dabei ist politische Unterstützung, wie der Ausbau digitaler Infrastruktur und flexiblere Arbeitsmarktregelungen, von entscheidender Bedeutung.

Link zum Artikel (Stand 08.01.2025)

13. Hybrid Work Is the New Remote Work

Boston Consulting Group, 2020

Autoren: Christoph Hilberath, Julie Kilmann, Deborah Lovich, Thalia Tzanetti, Allison Bailey, Stefanie Beck, Elizabeth Kaufman, Bharat Khandelwal, Felix Schuler, and Kristi Woolsey

Themenfeld: Untersucht das hybride Arbeitsmodell und beschreibt verschiedene Strategien hybride Arbeitsmodell nachhaltig zu gestalten.

Kernzusammenfassung:
Die Hybrid-Arbeit hat sich als neue Norm etabliert und wird sich langfristig als Arbeitsmodell behaupten. Arbeitgeber sind gefordert, Remote-Arbeit effizient zu gestalten und hybride Modelle zu entwickeln, die Präsenz- und Remote-Arbeit flexibel kombinieren. Diese Modelle ziehen Talente an, fördern Innovation und schaffen Mehrwert.

Es ist von entscheidender Bedeutung, nachhaltige Remote-Arbeit sicherzustellen. Auch wenn Remote-Arbeit grundsätzlich produktiv ist, birgt sie gewisse Herausforderungen, beispielsweise im Hinblick auf Stress und ungleiche Voraussetzungen. Unternehmen sollten Maßnahmen wie Homeoffice-Zuschüsse oder flexible Regelungen einführen, um Chancengleichheit und gerechtere Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Führungskräfte müssen in virtueller Kommunikation und emotionaler Intelligenz geschult werden, um Teams effektiv zu leiten. Gleichzeitig ist es von entscheidender Bedeutung, die Fürsorge für die mentale und physische Gesundheit der Mitarbeiter sicherzustellen. Dies kann beispielsweise durch Programme zur besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Familie erfolgen.

Unternehmen sollten die aktuelle Krise als Anlass nehmen, ihre Arbeitsweisen neu zu definieren. Die Förderung von Agilität, Digitalisierung und flexiblen Strukturen, wie bionischen Organisationen oder Cloud-basierten Systemen, ermöglicht Innovation und geografische Flexibilität.

Hybride Modelle erfordern agile Methoden und intelligente Arbeitsräume. Durch den Einsatz von Technologien wie sensorbasierten Arbeitsplätzen und digitalen Systemen können Flexibilität und Effizienz gesteigert sowie Kosten gesenkt werden.

Hybride Arbeitsmodelle bieten die Möglichkeit, die Produktivität und Flexibilität zu steigern. Unternehmen, die auf Chancengleichheit, starke Führung und Mitarbeiterwohl achten, sind für die Arbeitswelt der Zukunft gut aufgestellt und können sich Wettbewerbsvorteile sichern.

Link to article (As of: 08.01.2025)

14. Amid spiking burnout, workplace flexibility fuels company culture and productivity

Future Forum Pulse, 2023

Autoren: Future Forum Pulse

Themenfeld: Untersucht Auswirkungen von Arbeitsplatzflexibilität auf verschiedene Aspekte des Mitarbeitererlebnisses und der Unternehmenskultur.

Kernzusammenfassung:
Die Einführung flexibler Arbeitsmöglichkeiten stärkt die Unternehmenskultur. Mitarbeiter, die über flexible Arbeitsmodelle verfügen, fühlen sich stärker mit ihren Teams, Vorgesetzten und Unternehmenswerten verbunden. Im Rahmen der Umfrage wurden flexible Arbeitsrichtlinien als wichtigste Verbesserung der Unternehmenskultur in den vergangenen zwei Jahren genannt.

Die Ergebnisse zeigen, dass 42% der Mitarbeiter von einem Burnout betroffen sind. Eine unzureichende Flexibilität kann das Burnout-Risiko um 43% erhöhen. Zufriedene Mitarbeiter sind weniger gestresst und produktiver.

Flexible Arbeitszeitmodelle steigern die Produktivität um 39% und verbessern die Konzentration um 64%. Starre Arbeitszeiten wirken sich negativ auf das Stressempfinden, die Work-Life-Balance und die Bereitschaft zur Kündigung aus.

Corporate culture and transparency: Flexible employees rate corporate culture more positively (+57%) and benefit from transparent communication, which significantly increases employee satisfaction. A lack of transparency leads to a higher willingness to change jobs. Companies that use modern technologies promote the productivity and satisfaction of their employees. In companies with outdated technology, the risk of burnout is 31% higher.

Access to flexibility is often tied to a higher position. For example, 75% of executives receive flexible working hours, compared to only 41% of specialists. Furthermore, there are differences regarding gender, parenthood, and ethnicity.

The main motives for working in the office are collaboration with others (33%) and team spirit (23%). Executives place more value on being present for their superiors, while for non-executives, team cohesion is the top priority.

The study also shows that those affected by burnout are 3.4 times more likely to change jobs. The group of particularly affected employees consists of young staff and women. Specifically, 48% of those under 30 and 46% of women are affected by these issues. Introducing flexible working models could reduce the number of burnout cases and staff turnover.

The surveys were conducted between November and December 2022. A total of 10,243 full-time office workers from six countries were surveyed regarding flexibility, corporate culture, and working conditions.

Link to the article (as of 08.01.2025)

15. Japan Office Occupier Survey – Work Beyond COVID

CBRE Research 2022

Authors: CBRE RESEARCH

Topic area: Examines hybrid working models and flexible office solutions in Japan.

Executive summary:
Two years after the start of the COVID-19 pandemic, a dramatic shift in working styles and the use of office space can be observed in Japan. It is expected that these changes are not merely temporary but will be established as the new norm in the post-pandemic world.

70% of companies plan to introduce hybrid working models after the pandemic, combining both remote and office work. However, 30% of companies aim to return to the traditional model of full office attendance. The majority of companies with a hybrid working model plan for office attendance between 70% and 90%.

Office utilization will decrease due to hybrid working, leading to fixed desks increasingly being converted into desk-sharing models. Before the pandemic, the average number of employees per desk was 1.06. After the pandemic, this figure will rise to 1.32. Only 24% of companies plan to reduce their office space. This suggests that in most cases, the surplus space is being repurposed rather than returned.

Surplus office space is primarily used for phone and web conference rooms, concentration zones, and communication areas. Companies are increasingly recognizing that communication suffers during remote work. Therefore, the focus is now on promoting communication in the office. Furthermore, 28.6% of companies intend to introduce or expand the use of flexible offices.

Clearer purposes for office attendance are leading companies to become more selective when choosing office space. The rising demand for higher-quality office buildings is a direct consequence of the increase in hybrid working.

Regarding ESG criteria, the health and well-being of employees is the top priority. This is a crucial prerequisite for long-term growth in the post-pandemic economy. Environmental aspects currently play a secondary role. However, we expect them to be increasingly integrated into office strategies in the coming years.

Link zum Artikel (Stand 08.01.2025)

16. From remote to hybrid work

KPMG, 2024

Authors: Mohannad Hassan & Felicity Thornley

Topic area: Designing sustainable hybrid work models with a focus on productivity, employee well-being, corporate culture, flexibility, and the targeted use of new technologies.

Core summary:
Hybrid work has become an integral part of modern work models since the COVID-19 pandemic. KPMG emphasizes that there is no one-size-fits-all model. Instead, companies should develop flexible solutions tailored to tasks, teams, corporate culture, and employee needs.

Digital collaboration tools enable location-independent work and can increase efficiency and flexibility. At the same time, in-person collaboration remains important, particularly for team building, strategic tasks, and social interaction. A conscious combination of digital and in-person work forms is therefore crucial.

Furthermore, hybrid models can promote work-life balance, employee retention, and organizational resilience. At the same time, companies must actively address risks such as isolation, weaker social bonds, and the challenges of managing hybrid teams.

Looking to the future, KPMG sees potential for further developing hybrid collaboration, particularly through artificial intelligence as well as virtual and augmented reality technologies. Ultimately, successful hybrid work models combine technology, leadership, corporate culture, and work organization into a holistic approach.

Link to article (08/26/2026)

17. State of Hybrid Work

OWL LABS, 2023

Authors: Owl Labs

Topic area: Presenting the current status and trends regarding hybrid work in Sweden, Norway, Finland, and Denmark.

Core summary:
The study on the working world in the Nordic countries demonstrates that flexibility is a decisive factor for the future of work. 63 percent of the employees surveyed demand the right to work from home and view traditional work requirements critically. Hybrid work is widespread, although technical issues and a lack of informal feedback create burdens for both employees and employers.

At the same time, 48% of employees express a desire for a 4-day work week and are willing to accept a salary reduction. It is of critical importance for companies to integrate modern technologies and offer flexible work models. This is the only way they can meet the needs of their workforce and be successful in the long term.

Link zum Artikel (Stand 08.01.2025)

Ein Wissenschaftler arbeitet an einer Statistik

18. Home office and mobile work?

Konstanz Home Office Study, 2024

Authors: Florian Kunze, Kilian Hampel, Sophia Zimmermann

Topic area: Brief overview and statistics on the current home office study in Germany.

Core summary:
The latest survey wave of the Konstanz Home Office Study confirms that home office and mobile work forms are firmly established and shape everyday working life. The desire for home office remains at a high level (an average of 2.64 days per week), with hybrid work models being preferred.

Nevertheless, managers and employees show significantly different attitudes: managers more frequently perceive problems with efficiency and communication in mobile work. So far, mandatory return-to-office policies are rare (22% of companies). However, they lead to a noticeable burden on employees. In addition, the availability of home office options is increasingly being considered when choosing a job. Employers are challenged to offer flexible models in order to remain attractive to employees.

Link zum Artikel (Stand 08.01.2025)

19. New Work (Tools, Collaboration, Leadership)

Lufthansa Industry Solutions, 2024

Authors: Lufthansa Industry Solutions

Topic area: An examination of how digitalization and new technologies have permanently changed the working world, the skills and adjustments this requires, and how companies can become more efficient and future-proof through "New Work" concepts.

Executive summary:
Advancing digitalization and the use of new technologies have led to a lasting transformation of the working world in recent years. The COVID-19 pandemic further accelerated the trend toward organizing work outside the traditional office environment.

This development presents new challenges for both employees and employers. The working world is increasingly defined by digital tools and new working methods, which are collectively referred to as "New Work."

The introduction of new IT tools such as MS Office 365 changes how work is done, requiring new skills from employees. It is crucial that employees are adequately trained and that the use of these tools is supported through continuous guidance.

Acceptance of new technologies depends less on age and more on the employees' previous experiences and social conditioning within the work environment. It is particularly important for companies to initiate dialogue early and identify "early adopters" who can bring others on board through their own experiences with the new tools.

Digital solutions also offer great potential in human resources. Automating processes such as payroll or travel expense accounting can relieve the burden on HR departments while simultaneously increasing efficiency and transparency.

The role of HR professionals is increasingly shifting from purely administrative tasks to the active support and development of employees. Modern HR tools enable more precise monitoring of employee needs, leading to more informed and faster decision-making.

For managers, digitalization means even greater responsibility. They are called upon to actively drive the transition to New Work, place trust in their employees, and ensure that working from home functions smoothly.

A suitable technical infrastructure and the ability to maintain social bonds and team dynamics are of critical importance. Managers must learn to build trust from a distance while simultaneously fostering a strong sense of team spirit.

However, the introduction of digital working methods presents companies with a long-term challenge. Companies must build a stable digital infrastructure, enable collaboration in the cloud, and provide continuous support throughout the change process.

Even after the pandemic, collaboration tools like Microsoft Teams will remain a central component of the working world. Companies that actively engage with these changes can increase their efficiency and remain competitive and future-proof.

Link zum Artikel (Stand 08.01.2025)

20. New Work (Facts and Figures)

Institut für angewandte Arbeitswissenschaften e.V., 2023

Authors: Institut für angewandte Arbeitswissenschaften

Topic area: The concept of New Work as a redesign of the working world and its implementation as an optimization of existing work models, with a focus on flexibility, digitalization, and a sustainable corporate culture.

Executive summary:
New Work is a term that defines the modern working world, originally developed by the philosopher Frithjof Bergmann. It stands for a redesign of work intended to enable more self-determination, freedom, and community. Bergmann's vision was to combine gainful employment, personal calling, and self-directed work to create a fulfilling life.

Heute hat sich der Fokus von New Work verschoben: Statt einer radikalen Transformation steht die Optimierung der bestehenden Arbeit im Vordergrund. Flexible Arbeitszeiten, digitale Tools und partizipative Führung stehen im Mittelpunkt, um Arbeit sinnvoll und produktiv zu gestalten. Die Anpassung an Trends wie Digitalisierung, demografischer Wandel und Globalisierung ist dabei essentiell.

New Work wird häufig als Sammelbegriff für moderne Arbeitskonzepte verwendet, die Mitarbeiterbedürfnisse, Selbstverwirklichung und Unternehmenserfolg in Einklang bringen sollen. Dazu gehören agile Strukturen, neue Vergütungsmodelle wie New Pay" und moderne Arbeitsumgebungen. Das ifaa weist jedoch darauf hin, dass echte Veränderungen mehr als nur oberflächliche Maßnahmen erfordern - es bedarf eines tief greifenden kulturellen Wandels.

Bergmanns ursprüngliche Werte wie Sinnhaftigkeit und Selbstverwirklichung spielen in der Praxis oft eine untergeordnete Rolle. Dennoch bleibt New Work ein langfristiger Prozess, der eine wertschätzende Haltung und kontinuierliche Weiterentwicklung erfordert. Unternehmen müssen aktiv an nachhaltigen Lösungen arbeiten, um die Arbeitswelt zukunftsfähig zu gestalten.

Link zum Artikel (Stand 08.01.2025)

21. Die Transformation zu einer hybriden Arbeitswelt – Ergebnisbericht zur Konstanzer Homeoffice Studie 2020-2022

Universität Konstanz

Autoren: Prof. Dr. Florian Kunze & Sophia Zimmermann

Themenfeld: Auswirkungen von hybriden Arbeitsmodellen und Mobilem Arbeiten auf die emotionale Bindung, das Vertrauen, die Führungspraxis sowie die Arbeitgeberattraktivität der Unternehmen.

Kernzusammenfassung:
Im Juni 2021 zeigte die Konstanzer Homeoffice-Studie, dass 27 Prozent der Befragten eine verringerte emotionale Bindung zu ihren Kolleg:innen seit Beginn der Pandemie wahrnahmen. Besonders ausgeprägt war dieser Effekt bei Personen, die zu Hause arbeiteten (33 Prozent), im Vergleich zu Personen, die überwiegend im Büro arbeiteten (21 Prozent).

Diese Veränderungen wirkten sich auch auf das Vertrauen in die Führungskräfte aus, da 10 % der Befragten angaben, dass ihr/e Vorgesetzte/r ihnen weniger vertraute. Besonders betroffen waren Beschäftigte in hybriden Arbeitsmodellen (14 %).

Die Studie beleuchtet auch Veränderungen in der Führungspraxis. Mitarbeitende erwarten klare Zielvorgaben und individuelle Förderung, die jedoch nicht immer erfüllt werden. Weniger als 50 Prozent der Befragten gaben an, diese Erwartungen in der Praxis zu erleben, was die Herausforderung für Führungskräfte beim mobilen Arbeiten verdeutlicht.

Nach dem Ende der Homeoffice-Pflicht im März 2022 bevorzugen viele weiterhin digitale Meetings. 48 Prozent der Befragten gaben an, dass der Großteil ihrer Meetings digital stattfindet. Diese Form wurde als effizient und wenig belastend empfunden.

Die Produktivität und Erschöpfung von Führungskräften und Mitarbeitenden wurde ebenfalls untersucht. Führungskräfte schätzten ihre eigene Produktivität höher ein als die ihrer Mitarbeitenden, obwohl ihre emotionale Erschöpfung zugenommen hatte.

Präsenzarbeit bleibt vor allem in kreativen Arbeitsprozessen wichtig. 40 Prozent der Befragten hielten persönliche Interaktionen für entscheidend, doch die Koordination der Präsenzzeiten war noch nicht ausreichend etabliert, was den Austausch erschwerte.

Die Studie zeigt auch, dass mobiles Arbeiten für die Arbeitgeberattraktivität immer wichtiger wird. Im Jahr 2020 gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, bei der Jobwahl auf Home-Office-Möglichkeiten zu achten. Unternehmen, die flexiblere Arbeitsmodelle anbieten, können ihre Attraktivität steigern.

Die Studie zeigt auch, dass mobiles Arbeiten für die Arbeitgeberattraktivität immer wichtiger wird. Im Jahr 2020 gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, bei der Wahl des Arbeitsplatzes auf Home-Office-Möglichkeiten zu achten. Unternehmen, die flexiblere Arbeitsmodelle anbieten, können ihre Attraktivität steigern.

Abschließend wurde der Trend zum Arbeiten aus dem Ausland thematisiert: 34 Prozent der Befragten halten es für möglich, im Rahmen des mobilen Arbeitens auch aus dem Ausland zu arbeiten. Programme wie „1000 Satellites“ von BASF bieten hier neue Flexibilität. Insgesamt zeigt die Studie, dass hybride und mobile Arbeitsmodelle in Zukunft eine zentrale Rolle spielen werden und Unternehmen in diese investieren müssen, um erfolgreich und zukunftsfähig zu bleiben.

Link zum Artikel (Stand 08.01.2025)

22. Homeoffice und die Zukunft der Büros: Flexibilisierung Reduzierung und Umnutzungspotenzial

Ifo, 2024

Authors: Simone Krause, Andreas Trumpp, Tobias Dichtl, Susanne Kiese, and Alexander Rutsch

Topic area: How the introduction of remote work and hybrid working models is changing office space requirements, leading to a reduction in office space and the adoption of desk sharing.

Executive summary:
The establishment of remote work and hybrid working models is fundamentally changing the requirements for office space, significantly impacting the office market. Companies are reducing their office footprints, increasingly relying on desk sharing, and expanding meeting and social areas to foster personal interaction. Large service companies, in particular, are adapting their office concepts, modernizing their facilities, and optimizing their IT infrastructure.

As a result of the declining demand for office space, opportunities for repurposing office buildings, particularly for residential use, are becoming increasingly important. In the seven largest German cities, there is a medium-term potential of 5.8 million m² of office space that could be converted into approximately 60,000 apartments.

However, it should be noted that only a small proportion of office buildings are economically suitable for such conversion. Other alternatives, such as repurposing for life science facilities or educational institutions, offer additional prospects but are limited in scope.

Falling demand for office space is leading to rising vacancy rates, especially in older office buildings. At the same time, construction activity is increasing due to the high demand for modern office space, pushing the vacancy rate in the top 7 cities up to 6.7%. A further increase to around 8% is expected in the coming years.

The redesign of workspaces for hybrid models involves making usage options more flexible and optimizing office equipment. Desk sharing and the expansion of social areas increase space efficiency, while enhanced IT infrastructure meets the demands of hybrid work. Large service providers are also increasingly considering relocating, as they prefer more modern office buildings or better-located sites.

The analysis shows that the office landscape will not disappear. However, greater flexibility and adaptation to new working realities are required. Repurposing office space for residential use or other purposes can make a significant contribution to sustainable urban development.

Link zum Artikel (Stand 08.01.2025)

23. New Work – Generation-oriented design of work and office environments

Springer Verlag, 2021

Authors: Martin Klaffke

Topic area: Designing modern work environments within the framework of "New Work," intended to foster hybrid working models, flexible office spaces, and cultural change.

Executive summary:
"New Work" represents future-oriented work environments designed to promote agility and productivity while increasing employee well-being. Beyond the design of flexible office spaces, this also encompasses a cultural shift in leadership, collaboration, and communication. The transition from traditional office structures to modern work environments requires targeted measures and a systematic change management process.

The transformation of work environments has gained momentum due to hybrid working models and the COVID-19 pandemic. The option of telecommuting has the potential to reduce the space required for offices, thereby lowering costs. It must be kept in mind that the promotion of innovation and creativity through the provision of offices must still be ensured in the future. Flexible room design promotes well-being and knowledge exchange, reduces conflict, and improves team climate.

Office design influences not only efficiency but also employee identification with the company. Over time, various forms of office culture have developed, including open-plan offices, cellular offices, and hybrid working models. The possibilities of mobile work and advancing digitalization open up new scope for flexibility, which necessitates a corresponding adjustment of spatial structures.

The increase in hybrid working models leads to unused office space, which contributes to cost savings. It is recommended to optimize office utilization and create incentives for increased use. Companies should create workplaces that support different working styles and take into account the needs of a diverse workforce.

When designing new office worlds, the following points are of crucial importance: promoting knowledge exchange, teamwork, diverse working methods, health and safety aspects, adaptability of spaces, mobile working, and consideration of corporate culture and ecological sustainability.

Supporting multi-generational workforces requires flexible working conditions and locations. The cultural change within the framework of "New Work" goes beyond the mere application of new working methods. It aims for more transparency, self-organization, and collaboration to increase innovation and productivity. Companies that successfully implement this change secure long-term competitive advantages.

Link zum Artikel (Stand 08.01.2025)

24. Personio HR Report 2025 – Was die Personio HR-Studie über Desk Sharing und Employer Branding verrät

Personio, 2025
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Autoren: 
Lenke Taylor
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Themenfeld: Wandel moderner Arbeitswelten durch datengetriebene Entscheidungen, Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Auswirkungen des demografischen Wandels.

Kernzusammenfassung:
Der Report zeigt, wie kleine und mittelständische Unternehmen durch agile HR-Strategien Wettbewerbsvorteile erzielen können. Zentrale Hebel sind datengetriebene Entscheidungen, die Intuition mit Fakten verbinden, der gezielte Einsatz von KI zur Effizienzsteigerung sowie die Anpassung an den demografischen Wandel durch Wissenstransfer und Talentaufbau.

Der Knackpunkt: Vertrauen in Mitarbeitende spielt dabei eine Schlüsselrolle: Wer beim Remote-Arbeiten Autonomie erfährt, ist doppelt so motiviert und wechselt seltener den Job. Damit wird deutlich, dass Motivation, Mitarbeiterbindung und Employer Branding zunehmend von flexiblen Arbeitsmodellen, kulturellem Wandel und innovativen HR-Lösungen abhängen.

Wichtige Erkenntisse zeigen: Eine hohe Fluktuation, Fehleinstellungen und schlechte Weiterbildungsmöglichkeiten führen zu hohen Kosten, im Durschnitt 274 000 €. Erschreckend ist zudem dass über die Hälfte aller Befragten planen, sich auf dem Jobmarkt umzusehen oder den Job zu wechseln. Wie können Arbeitgeber dem entgegenhalten, ihr Team fördern und fordern und diese Zahlen wieder senken? 

Hier sind wachsende Unternehmen klar im Vorteil, denn sie sind agiler als die Big Player.
Kleinere Unternehmen sind oft mutiger, flexibler und schneller und achten auf die steigenden und sich stark verändernden Erwartungen, Bedürfnisse und Ambitionen der Mitarbeitenden. Unternehmen die gezielt in Mitarbeitende, Daten und Fähigkeiten investieren werden belohnt und profitieren von mehr Leistung, Engagement und Loyalität ihres Teams.

HR-Verantwortliche haben jetzt die Chance, entscheidende Impulse zu setzen. Wer fundierte Daten mit praktischer Erfahrung kombiniert, offen für neue Kompetenzen und Denkweisen ist und gleichzeitig ein Arbeitsumfeld schafft, das von Vertrauen und Flexibilität geprägt ist, stärkt die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Gerade in herausfordernden Zeiten zahlt sich ein agiles und bewusstes Vorgehen besonders aus. Hier kommt Digital Workplace Management, Desk Sharing und das moderne Office ins Spiel. Denn Mitarbeitende, denen man beim Remote-Arbeiten vertraut, sind mehr als doppelt so motiviert und wechseln seltener den Job.
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Link zum Artikel (Stand 19.09.2025)

The most important questions summarized

What does current research say about the relationship between New Work and employee productivity?

The scientific consensus is largely clear: New Work increases productivity, provided the framework is right. Studies show that autonomy and temporal flexibility boost motivation and reduce stress. Self-determined working methods lead to better results, especially for complex, creative tasks. However, balance is key: purely remote work can weaken social cohesion, which is why hybrid models that combine the best of both worlds emerge in current studies as the most efficient solution for modern knowledge work.

According to studies, which psychological factors are crucial for the success of New Work?

Psychological safety and a sense of self-efficacy are at the heart of the research. Employees who feel they can actively shape their workday (e.g., through free choice of seating or flexible hours) show significantly higher commitment to the company. Furthermore, studies show that reducing hierarchies and promoting an open feedback culture strengthen innovation. According to science, New Work is therefore less of a spatial concept and primarily a cultural transformation based on trust.

How do scientific studies evaluate the impact of desk sharing on team dynamics?

Research results present a nuanced picture here: desk sharing promotes cross-departmental networking and breaks down silos, which improves knowledge exchange. To ensure this does not lead to a loss of team identity, studies recommend the use of "team homebases" or zones. Digital tools like Flexopus are cited in research as crucial enablers for minimizing the logistical hurdles of finding a desk. This keeps the focus on interaction, while the software provides the necessary structure for seamless collaboration.

Last updated:

2026-10-12

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