Hosted in Germany vs. Hosting in Germany: Warum der Unterschied für Ihr Unternehmen entscheidend ist

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In einer zunehmend digitalisierten Welt ist die Frage nach der sicheren, souveränen und datenschutzkonformen Speicherung und Verarbeitung von Unternehmensdaten wichtiger denn je. Unternehmen müssen entscheiden, ob sie Software einkaufen möchten, die ihre Daten in der Public Cloud oder auf eigenen Servern in einem Rechenzentrum (Private Cloud) unterbringen wollen. In diesem Kontext tauchen oft die Begriffe "Hosting in Germany" und "Hosted in Germany" auf. Doch was genau bedeuten diese Begriffe und wie unterscheiden sie sich?
Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die Unterschiede zwischen "Hosting in Germany" und "Hosted in Germany" und erklären, warum Flexopus' dedizierte Server in Deutschland eine besonders attraktive Option für Unternehmen darstellen, die höchste Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit stellen und denen Datensouveränität zudem besonders wichtig ist.
Grundbegriffe: Was bedeutet "Hosting in Germany" und "Hosted in Germany"?

1. Hosting in Germany
Der Begriff „Hosting in Germany“ beschreibt in erster Linie den physischen Standort der Server. Dies bedeutet, dass die Server in einem Rechenzentrum in Deutschland stehen. Dieser Begriff gibt also an, dass die Serverhardware und die Daten vor Ort in Deutschland gespeichert sind. Ein typisches Beispiel für Hosting in Germany ist die Nutzung von AWS (Amazon Web Services) in der „eu-central-1“-Region, die Server in Frankfurt betreibt.
Wichtig zu verstehen ist jedoch, dass der Begriff „Hosting in Germany“ keine Aussage darüber trifft, welchem rechtlichen Rahmen der Anbieter unterliegt. Ein amerikanisches Unternehmen wie AWS, das in Deutschland Rechenzentren betreibt, unterliegt nach wie vor dem US-Recht, beispielsweise dem CLOUD Act, der dem Patriot Act unterliegt. Das bedeutet, dass US-Behörden unter bestimmten Umständen auf die Daten zugreifen können, auch wenn diese in Deutschland gespeichert sind.
2. Hosted in Germany
Im Gegensatz dazu bezeichnet „Hosted in Germany“ sowohl den physischen Standort der Server als auch den rechtlichen Rahmen, dem der Anbieter unterliegt. Ein Unternehmen, das „Hosted in Germany“ anbietet, ist ein deutsches Unternehmen, das in Deutschland ansässig ist, deutsches Personal beschäftigt und deutschem Recht sowie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) unterliegt. Bekannte Anbieter, die „Hosted in Germany“ bieten, sind beispielsweise Hetzner, Ionos oder plusserver.
Der Vorteil dieser Lösung ist, dass alle rechtlichen Fragen in Deutschland geregelt werden und Unternehmen sich keine Sorgen über die Übertragung von Daten in Drittländer oder die potenzielle Anwendung ausländischer Gesetze machen müssen. Dies ist besonders für Unternehmen wichtig, die strengen Datenschutzanforderungen unterliegen, wie etwa im Gesundheitswesen, in der Finanzbranche oder bei öffentlichen Institutionen.
Vergleich: AWS (Hosting in Germany) vs. dedizierte Server bei deutschen Anbietern (Hosted in Germany)
Um die Unterschiede zwischen „Hosting in Germany“ und „Hosted in Germany“ weiter zu verdeutlichen, betrachten wir den Vergleich zwischen AWS (Amazon Web Services) und einem deutschen Hosting-Anbieter wie Hetzner.
| Merkmal | AWS (Hosting in Germany) | Dedizierter Server bei deutschem Anbieter (Hosted in Germany) |
|---|---|---|
| Physischer Standort | Deutschland (z. B. AWS Frankfurt) | Deutschland (z. B. Hetzner-Rechenzentren in Nürnberg oder Falkenstein) |
| Betreiber / Rechtsstand | US-Unternehmen (Amazon Web Services, Inc.) | Deutsches Unternehmen (z. B. Hetzner Online GmbH) |
| Zugriff durch Dritte | Möglich nach US-Gesetzen (z. B. CLOUD Act) | Sehr hohe Hürden, nur deutsche Behörden nach deutschem Recht |
| DSGVO-Konformität | Möglich, aber nur mit Zusatzmaßnahmen und Verträgen | Sehr hoch, deutsches Datenschutzrecht |
| Kontrolle / Transparenz | Eingeschränkt (AWS verwaltet Infrastruktur) | Hohe Kontrolle über Server, Netzwerk und Daten (außer bei Managed Servern) |
| Verfügbarkeit & Skalierbarkeit | Sehr hoch, flexibel, global skalierbar | Hoch, aber auf Rechenzentren in Deutschland begrenzt |
| Kostenstruktur | Verbrauchsbasiert (Opex) | Feste monatliche Kosten (Capex + Betrieb) |
| Betriebsaufwand | Gering, da Infrastruktur gemanaged wird | Höher, je nach Service-Level (z. B. Managed vs. Root Server) |
Wieso Flexopus auf “Hosting in Germany” setzt
Im Zuge der digitalen Transformation und des Wachstums flexibler Arbeitsmodelle wie Desk Sharing und Homeoffice wird es für Unternehmen zunehmend schwieriger, die Kontrolle über ihre Daten und die IT-Infrastruktur zu behalten. Die Datensicherheit und die Einhaltung von Compliance-Vorgaben wie der DSGVO sind für Unternehmen jeder Größe und Branche von zentraler Bedeutung und das nicht nur, um rechtlichen Konsequenzen zu entgehen, sondern auch, um das Vertrauen von Kunden und Partnern zu sichern.
Datensouveränität wird in diesem Kontext besonders wichtig, da Unternehmen, die Desk Sharing implementieren, auf Cloud-Dienste angewiesen sind. Dabei müssen Daten überall zugänglich sein, was jedoch auch Risiken birgt, insbesondere, wenn Daten auf Servern außerhalb Europas gespeichert werden. Um sicherzustellen, dass sensible Unternehmensdaten und persönliche Mitarbeiterinformationen nicht in unkontrollierte, fremde Rechtsräume gelangen, ist es entscheidend, dass die Daten innerhalb der eigenen Hoheit bleiben und den europäischen Datenschutzstandards entsprechen.
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Mit Flexopus und der Nutzung von eigenen Servern bei Hetzner Online GmbH garantieren wir Ihnen vollständige Kontrolle und Transparenz über Ihre Daten. Unsere dedizierten Server betreiben wir in den Rechenzentren von Hetzner in Falkenstein und Nürnberg. Wir administrieren unsere Server selbst, sodass unser Hosting-Partner Hetzner nur das Rechenzentrum betreibt und die Hardware bereitstellt, jedoch keinerlei Zugriff auf die Daten hat. So bleiben Ihre Daten bei uns zu 100 % in Deutschland, unterliegem deutschem Recht und den strengen deutschen Datenschutzrichtlinien, sodass wir Ihnen die volle Datensouveränität bieten können.
Viele Marktbegleiter werben zwar mit „Hosting in Deutschland“, ihre Server stehen jedoch in Rechenzentren internationaler bzw. US-amerikanische Unternehmen. Selbst wenn der Serverstandort in Deutschland ist, kann nicht vollständig garantiert werden, dass doch Daten ins Ausland abfließen, z. B. durch den US Cloud Act.
Fazit: „Hosted in Germany“ oder „Hosting in Germany“ - Was ist besser?
Für Unternehmen, die höchste Anforderungen an Datenschutz, Compliance und Datensouveränität stellen, ist „Hosted in Germany“ die sicherere und zuverlässigere Wahl. Dedizierte Server bieten nicht nur rechtliche Sicherheit, sondern auch volle Kontrolle über die Infrastruktur und die Daten. Im Gegensatz dazu bietet „Hosting in Germany“ bei Anbietern wie AWS zwar Skalierbarkeit und Flexibilität, aber auch Risiken in Bezug auf den Zugriff hinsichtlich ausländischer Behörden und rechtlicher Unsicherheiten. Wer also auf Nummer sichergehen will, setzt auf einen Anbieter, der eine eigene Infrastruktur mit einem deutschen Hosting-Partner in einem deutschen Rechenzentrum betreibt.
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Markus Merkle


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